Die Hirschfigur wurden zusammen mit zwei anderen Tierdarstellungen in einer Viereckschanze nordöstlich von Stuttgart gefunden. Die aus Eiche geschnitzten Figuren entstanden ca. 127 vor Christus – sie erhielten sich durch einen glücklichen Umstand im feuchten Milieu eines Brunnenschachtes, bevor man sie 1980 fand. Der Archäotechniker Wulf Hein schnitzt den Hirsch nach, beginnend vom Bearbeiten der Eichenbohle, über Schnitzen und Glätten bis zur Bemalung mit gelbem Pigment. Dabei verwendet er Werkzeug, das nach original keltischen Funden entstand. echtzeitMEDIA hat in enger Abstimmung mit den Wissenschaftlern des Landesmuseums Württemberg die Fertigung (Gesamtdauer 20 Arbeitsstunden) auf sieben Minuten komprimiert.
Auftraggeber: Stadt Stuttgart
August 2012
Länge: ca. 7:00 min Format: HD, 1080p