
echtzeitMEDIA hat die neu gestaltete Dauerausstellung im Bibelhaus Frankfurt in einem zweiminütigen Werbefilm in Szene gesetzt.
Die Räume, Exponate, Lichtführung und Didaktik wurden hier frisch konzipiert und sind seit Mai 2011 unter dem Motto "anders sehen, mehr erleben" für Einzelbesucher oder Gruppen geöffnet. Grundgedanke dabei ist die überlieferte Pilgerfahrt, auf die sich gläubige Juden zur Zeitenwende begaben.

So kann sich auch der Besucher im Eingang zu den Besucherräumen des Museums einen echten Pilgermantel umlegen und damit die verschiedenen Stationen der Pilgerfahrt durchwandern: vom Tempelberg in Jerusalem, der sowohl als 3D-Visualisierung, wie auch im Modell oder durch die dort verbrannten Weihrauchopfer repräsentiert wird, über Masada, das stellvertretend für den jüdischen Widerstand unter römischer Besatzung steht, bis hin zum See Gennesaret, der das Ende der musealen Reise bildet, aber auch für den Ausgangspunkt der Wirkgeschichte der Botschaft Jesu steht.
Der zweiminütige Film begleitet eine Besuchergruppe bei ihrer Pilgerfahrt durch die Erlebniswelt des Museums. Die großen Hauptbereiche der Ausstellung sind durch besondere Farb- und Lichtkonzepte gekennzeichnet, die im Film durch Aufnahmetechnik und Montage noch betont werden.

Da für die Dreharbeiten kein eigenes Licht gesetzt werden durfte, kam eine digitale Spiegelreflexkamera zum Einsatz, die - mit Hilfe entsprechend lichtempfindlicher Optiken - Aufnahmen von besonderer Brillanz und Ästhetik ermöglichten. In ausdrucksstarken Kamerafahrten wird der Betrachter so in den Alltag und die Glaubenswelt der Juden begleitet.
Neben der konkreten Lebenswirklichkeit werden dabei auch abstrakte und philosophische Themen, zu denen die Ausstellung anregt, in Bilder überführt: was erwartet uns nach dem Tod? Was ist der Sinn der menschlichen Existenz?
Dramaturgischer Dreh- und Angelpunkt des Films ist die aufwendige Kopie der Ottheinrich-Bibel, ein großformatiger Foliant aus dem 15. Jahrhundert, der in prächtigen Illustrationen Stationen aus dem Leben Jesu zeigt. Dieses Herzstück der neuen Ausstellung in Frankfurt ist ebenfalls Ausgangs- und Endpunkt des Films.