
Jugendliche, die man heute an das Museum heranführt, sind Menschen, für die Museen morgen keine Fremdkörper sein werden und die sie als Orte des Erinnerns und des Lernens begreifen. Für wen bewahren wir unser kulturelles Gedächtnis? Zunächst einmal für uns selbst, aber auch für die nachfolgenden Generationen. Wie präsent ist das Museum aber als Bildungsstätte für junge Menschen? Das kulturelle Erbe sollte gerade für diese Zielgruppe nicht etwas Fremdes sein, das für sie an einem Ort aufgehoben wird, der nichts mit ihrer Lebenswelt zu tun hat.
Die "Spiel"-Arten, um jungen Menschen einen positiven Zugang zum Museum zu eröffnen, sind vielfältig. Einen dieser Wege können wir mit Ihnen gehen: echtzeitMEDIA verfügt über "Spielbeine" und viel Erfahrung sowohl in dem Bereich Medienpädagogik, wie auch mit Medien im Museum. Kooperationsprojekte mit Schulen oder Einrichtungen der außerschulischen Jugendarbeit zeigen, dass Jugendliche selbst z.B. einen Film zu einem Thema ihres Museums gestalten können. Lust am Abenteuer Wissen wird hier über das Selber-Tun geweckt, etwa durch eine Hörstation oder die Erstellung einer Entdeckungsreise durch das Museum, eines Museumsfilmes, gemacht von Jugendlichen für Jugendliche. Die Ergebnisse sind frisch und jugendgemäß, und sie machen alle Beteiligten stolz auf die eigene Arbeit. Jugendlichen und ihre Familien erfahren somit das Museum als Ort der Weiterentwicklung und des Lernens. echtzeitMEDIA organisiert und begleitet solche Projekte der Wissensbearbeitung und Förderung der Medienkompetenz auch mit Ihnen und für Ihr Museum.
Was kann Medienpädagogik im Museum bewirken:
- Ästhetisches Ausdrucksvermögen wird durch eine angeleitete Selbständigkeit erlernt
- Bildkompetenz und eine Schulung der Wahrnehmung machen sensibel für die Bedeutung der vermittelten Inhalte und erleichtern auch langfristig den Zugang zum Museum. Das Erlernen und Einüben der komplexen Fähigkeit des Bedeutungslesens und das Verstehen von Bildsprache als wesentliche Vermittlungsaufgabe für Museen werden so mit Praxis erfüllt.
- Damit wird das Museum als ein Ort fortwährenden Lernens etabliert. Als eigenständige Form des Lernens und als offenes Angebot zur lebenslangen Bildung halten Museen vielschichtige Bildungspotentiale bereit.